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Dortmund Center für datenbasierte Medien-Analyse

Warum gibt es uns?

Rasche Fortschritte von Techniken des Data Mining ermöglichen die Analyse großer Textmengen. Dank steigender Rechnerkapazitäten und neuer Algorithmen ist heute die Analyse von Inhalten in einer Art und Weise möglich, wie sie noch vor wenigen Jahren kaum denkbar war. Daraus ergeben sich faszinierende Anwendungsmöglichkeiten. Aufsehen haben in den vergangenen Jahren insbesondere die kommerziellen Erfolge großer Internet-Konzerne wie Google erregt, deren Geschäftsmodelle auf der schnellen und intelligenten Verarbeitung großer Datenmengen fußen.

Nur zögerlich greift hingegen die sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftliche Forschung bislang auf Big-Data-basierte Methoden zurück. Dabei können diese Ansätze wertvolle Beiträge zur Echtzeitanalyse von gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Entwicklungen liefern. So versprechen sie wesentliche Verbesserungen bei der Früherkennung von Trends und größere Treffsicherheit von Prognosen. Insbesondere Massenmedien reagieren sensibel auf Verschiebungen von gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Kräfteverhältnissen, wobei dies allerdings häufig weder den Beobachtern noch den Akteuren selbst bewusst ist. Big-Data-Ansätze können diese Lücke schließen, indem sie die Analyse ganzer Medienräume über lange Zeitspannen hinweg bis an den aktuellen Rand ermöglichen.

Um das Potenzial der neuen Technologien für die Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften zu heben, sind multidisziplinäre Forschungsansätze erforderlich. Deshalb bündeln die beiden Hochschullehrer des Dortmund Centers für datenbasierte Medien-Analyse (DoCMA) die an der TU Dortmund vorhandenen Text-Mining-Kompetenzen und verschränken diese zu einer schlagkräftigen, national und international sichtbaren Einheit.



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Kontakt

Prof. Dr. Henrik Müller
Tel.: 0231 755-6502